Dankeschön – Thank you

Wieder einmal mehr ist uns in dieser Saison bewusst geworden wie wichtig es ist, gute HelferInnen zu haben, die einem bis zum Ende der Saison oder zum abgemachten Termin unter die Arme greifen. Wenn sich trotz der vielen Arbeit noch zahlreiche, schöne, gemeinsame und lustige Momente ergeben ist das jeweils das „Tüpfchen auf dem i“. Deshalb wollen wir uns wieder mal bei euch allen, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben, bedanken. Speziell im 2019 haben wir gemerkt, wie viel ihr in den vergangenen Jahren geleistet habt und uns tagtäglich mit Elan und Humor unterstützt habt. Auch für die vielen spannenden Gespräche, schönen Ausflüge und Freundschaften die sich über all die Jahre entwickelten sind wir unglaublich dankbar. Merci!

Nun aber auch ein grosses Dankeschön an unsere Freunde Shiela, Werner („Wene isch ime da!“….eben auch wenn es Not am Mann ist) und Axel, welche uns nun während August und September, nach dem unerwarteten Weggang unserer Saisonhilfe, noch mit Transfers aushelfen.

Ohne euch würden wir so ziemlich in der Klemme stecken. Wir wissen dass ihr auch viel um die Ohren habt und wir sind euch unglaublich dankbar für eure unkomplizierte und spontane Hilfe. 

Wow…es ist schön solche Menschen um uns zu wissen! 

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Trauriger Abschied

Schon lange ist es her seit unserem letzten Blogeintrag. Diesen Beitrag wollen wir nun unseren 3 lieben Vierbeinern widmen, welchen wir in den vergangenen 4 Wochen „Tschüss“ sagen mussten. So schnell kann das Leben plötzlich vorbei sein und es macht uns unsagbar traurig, dass wir uns in so kurzer Zeit  von Mory, Ben und Abel verabschieden mussten. Sie waren uns stets treue Begleiter. Mory mit seinen (be)stechend blauen Augen war bei sportlichen Aktivitäten immer mit dabei. Er konnte am schnellsten rennen und am höchsten springen. Und er erwischte ab und zu eines von unseren  Hühner…..und sogar Eichhörnchen!  Er war Jäger und der Athlet des Wheaton River Rudels.

Ben war unser Stubenhocker, immer an vorderster Front wenn Streicheleinheiten verteilt wurden, ein liebenswerter Geselle. Immer zu allen Zwei-und Vierbeiner lieb, nie Dummheiten oder gar Flausen  im Kopf ! Und: er zeigte jeweils SEHR viel Empathie für Hundedamen. Unser Gentleman im Rudel!

Abel auch „Abel-Schnabel“, „Abi-Babi“, „Strabel“ (strange und Abel) oder etwas weniger nett „Fresssack“ genannt. Unser liebenswerter „Kompost“- Hund, unsere Theater-Queen, Carmens ständiger Begleiter auf Touren, Wanderungen, Spaziergängen,  Joggingrunden. Der Allesfresser und „von der Küchenkombination-Stehler.“ Er, der immer wusste, wo es etwas zu fressen gab und es „schamlos“ und mit viel Schalk und List stahl und blitzschnell verschlang, auch wenn es oft für uns Zweibeiner bestimmt war. Der Schelm des Rudels mit einem grossen Herz. 

Jeder Einzelne ein Unikat!  Alle unterschiedlich aber jeder liebenswert. 

„Ihr DREI habt wertvolle und unvergessliche Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Wir werden Euch sehr vermissen!“

„Natuerlich kann man ohne Hund leben – es lohnt sich nur nicht“

Heinz Rühmann

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Wildente Ella

Anfang Juni hat unsere Tochter Ava beim spielen, draussen hinter der Garage, ein 33 g schweres Enten-Baby gefunden. Wie es den Weg dorthin, neben 9 Hunden und 2 Katzen hindurch geschafft hat, ist ein Wunder und von wo es überhaupt herkam ein Rätsel. Sehr wahrscheinlich hat das Hochwasser das kleine Ding von der Entenmutter getrennt und wurde dann bei uns angespült. So haben wir über Wochen die kleine Ente Ella grossgezogen. Sie hat mit uns im Haus gelebt und viel Zeit in Anspruch genommen. Als Zweibeiner wurden wir aber sofort als Eltern adoptiert. Als sie grösser war, kam sie mit auf Wanderungen (obwohl wir sie da auch oft getragen haben, um ihre Watschelfüsse zu schonen), Motorbootausflug oder mit auf Kanutour. Sie wäre das perfekte Haustier wenn sie doch nur stubenrein gewesen wäre. Keine Ahnung wie viele Feuchttücher wir in den vergangen Monaten gebraucht haben… es waren VIEEEELE! Aber nichts desto trotz…sie hat uns viel zum Lachen gebracht und war ein tolles Tier. Mit knapp 1 kg (ausgewachsen) fand sie nun 3 Monate später, dass die Wildnis doch besser sei als die komischen Zweibeiner! So hat sie uns vor ca. einer Woche verlassen. Nach 3 Tagen kam sie nochmals zurück, hat gefressen und im Haus übernachtet und am darauffolgenden Tag ist sie wieder gegangen. Seit da geniesst sie ihre Freiheit als Wildente und wir hoffen dass sie auf der Hut sein wird wenn ein Fuchs oder ähnliches Tier auftauchen wird. Von Hunden hat sie ja schliesslich keine Angst…im Gegenteil: Bei uns im Haus war sie die Diva!

Ob wir sie jemals wieder sehen werden?

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Yukon Sourdough Randezvous

So heisst hier in Whitehorse, Yukon das Volksfest, welches seit 1945 jedes Jahr im Winter stattfindet. Damals wie heute , wollte und will man die Menschen im winterlich kalten Norden in heisse Partystimmung bringen. Als Europäer kann man sich kaum vorstellen, was hier alles geboten wird. Auch die Organisation für ein solches Fest ist „á la Yukon Style“. Aber: Es gibt garantiert viel zu lachen. Wer Lust hat, im Winter in den Yukon zu reisen um sich nebenbei dieses Spektakel anzusehen, kann sich auf folgendes gefasst machen:

Es werden unter freiem Himmel viele verschieden Spiele angeboten. So zum Beispiel:

-welcher Hund kann am besten heulen (weil die Hunde auf Kommando heulen müssen, klappt dies bei ca. 10 % aller teilnehmenden Vierbeiner)

-Wer hat die längsten Achselhaare (das ist kein Witz!!!)

-Wer kann die Motorsäge am weitesten werfen

-Wer schmeisst ein Baumstamm am weitesten

-Wer paddelt auf dem Schnee im Kanu am schnellsten

-Wer verkleidet seinen Hund am besten

-Hair Freezing Contest (wer lässt seine Haare am schönsten und originellsten gefrieren)

-Wer spaltet in kurzer Zeit am meisten Holz

-Welcher Hund zieht auf einem Schlitten am meisten Gewicht (natürlich werden die Hunde in Gewichtskategorien eingeteilt)

-Wer sägt am schnellsten einen Stamm durch (natürlich NICHT mit der Motorsäge)

-Eis Skulpturen Contest….

Selbstverständlich wird auch jedes Jahr die Rendezvous Queen gewählt. Aber denkt jetzt bitte nicht, dass dies eine Schönheit ist (definitiv nicht Standard einer gängigen “Miss Wahl“ und wir sind uns auch nicht sicher ob überhaupt die Schönheit bewertet wird). Schliesslich sind wir ja im Yukon!

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Wenn sich Wasser sofort zu Dampf und Schnee verwandelt

Zur Zeit herrschen in Kanada eisige Temperaturen. Das Thermometer pendelt zwischen – 30 und – 47 Grad. Wir sind vor allem damit beschäftigt, unseren Gästen genügend Feuerholz heranzuschaffen, Propanflaschen vorzuwärmen und unsere Tiere auf dem Hof warm zu halten. Vor allem die Hühner haben es zur Zeit nicht leicht. Wir müssen für die Vier- und gefiederten Zweibeiner warme Malzeiten zubereiten. Somit ist das Leben im Busch mit den frostigen Temperaturen noch aufwändiger als sonst. Aber auch der Spass darf nicht fehlen und wir knipsen Fotos uns Videos, wie warmes Wasser in der kalten Luft sofort gefriert. So könnten wir den Schnee (auf den wir schon lange warten) mit diesem Verfahren produzieren… Wir suchen also Freiwillige mit viel Zeit, damit der Yukon nicht nur kalt, sondern auch schneereich wird! Viel Spass mit dem kurzen Video und einen guten Rutsch ins neues Jahr.

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Lebenszeichen

Dieses Jahr hat uns der Winter sprichwörtlich kalt erwischt. Waren wir doch von Mitte Oktober bis Mitte November in den Ferien. Wir genossen das Meer, den sonnenwarmen Sand und die Temperaturen von +30 Grad aufwärts. Am Tag unserer Heimkehr zeigte das Thermometer – 28 Grad an. Alles war weiss überzuckert und der Wheaton River (fast) zugefroren.
Dank unseren zuverlässigen „Houssitter“ Daniela und Rene mit Klein Sohnemann Finn konnten wir diese Zeit im Urlaub so richtig geniessen. Merci viel mal!! Auch haben wir ein vierbeiniges Souvenir aus der Dominikanischen Republik mitgebracht. Ein streunender Hund! Wir haben ja noch sooooo wenige Pelzträger 😊!
Zur Zeit sind wir uns wieder am ein- und angewöhnen, beherbergen vor allem während den Wochenenden zahlreiche Cabingäste, sägen und spalten Brennholz damit wir zumindest im Haus genügend warm haben.

Einen Dank sprechen wir noch derjenigen anonymen Person aus, welche uns von Amazon „Die Monster Abteilung“ zugeschickt hat. Die Kinder haben an dieser Lesung ihren Spass.

Wir wünschen allen BlogleserInnen eine schöne vorweihnachtliche Zeit, viel Musse und wie man hier im Yukon so schön sagt: „Stay warm!!“

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Hochwasser am Wheaton River

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Jedes Jahr hoffen wir im Juni/Juli, dass der Wheaton River während der Schneeschmelze nicht zu stark ansteigt. Nun ist es nach 2 Jahren, wo wir die letzte grosse Flut hatten, wieder soweit. Der Wheaton River ist wegen warmen Temperaturen letzte Woche rasant angestiegen. Das Wasser erreichte erneut unsere Sauna. In den nächsten Tagen sehen die Wetterprognosen nicht sehr rosig aus. Dafür aber deutlich kälter, was immerhin die Schneeschmelze verlangsamt. Wir können nur hoffen, dass es Petrus gut mit uns meint und vom angesagten Regen absieht, damit der Wheaton River wieder sinkt.

Drückt uns die Daumen!

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Nordlichter

Jedes Jahr dürfen wir bei uns am Wheaton River wunderbare Nordlichter (Aurora Borealis) beobachten. Die Polarlichter sind eine Erscheinung, die durch Sonnenteilchen hervorgerufen werden. Die Sonne stößt immer wieder starke Ladungen elektrischer Teilchen aus, den so genannten Sonnenwind. Dieser Sonnenwind rast mit einer ungeheuren Geschwindigkeit durch den Weltraum.

Kommen Teile des Sonnenwindes in die Erdnähe, so werden sie zum Teil von dem Magnetfeld der Erde eingefangen und zu den Polen abgelenkt. Sie Stoßen mit Luftteilchen zusammen und bringen diese zum Leuchten. Vor allem in einer Höhe von 70 bis 400 Kilometern prallen sie auf die Atome und Moleküle der Lufthülle. Die getroffenen Teilchen werden zum Leuchten angeregt und dadurch scheint der Himmel in den verschiedensten Farben zu glühen.

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Chillkoot Trail mal anders….

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Der Chillkoot Trail ist ein 53 km langer Weg zwischen Alaska (Dyea) und BC (Fraser), nicht unweit von uns gelegen. Vor über 100 Jahren wurde diese Strecke von  unzähligen Goldsuchern (Klondike Gold Rush) benutzt und schon damals war der 1067 Meter hohe und steile Chillkoot Pass eine Herausforderung…heute wandern viele Touristen in 4-5 Tagen auf diesem historischen Abschnitt.

Wir haben uns diese Saison vorgenommen, den Chillkoot von Dyea bis Log Cabin (59 km), in einem Tag zu bewältigen. Gestern war es nun soweit und wir haben bei perfektem Wetter unser Vorhaben in die Tat umgesetzt und wanderten/rannten die gesamte Strecke in 12.5 Std. Es war ein tolles, unvergessliches  Erlebnis!

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